Maximilian Willeitner

Fakten

Position
General Manager

Bei R&M seit
2019

Aufgabengebiet
Produktionsleitung, Personalplanung, Einkaufsleiter, Kundenberatung

Standort
R&M China, Kunshan

 

Maximilians Geschichte

Geben Sie uns bitte einen kurzen Überblick über Ihren beruflichen Werdegang.
Da ich als Kind gern handwerklich gearbeitet habe, habe ich nach der Schule zunächst eine Tischlerausbildung absolviert und danach die Diplom-Studiengänge Holztechnik, sowie Ökonomie und Umwelttechnik in Deutschland abgeschlossen. Während des Studiums stand ein Pflichtpraktikum an, dass ich in China gemacht habe.

Warum sollte es gerade China sein?
Eigentlich hat sich das einfach so ergeben. Viele meiner Kommilitonen sind in Europa geblieben oder in die Vereinigten Staaten gegangen. Ein Bericht des Bayrischen Fernsehens brachte mich dann auf die Idee, es doch mal in China zu probieren. In dem Bericht wurde ein Unternehmen porträtiert, dass Holzspielzeug in China herstellt. Dort habe ich mich beworben und bekam die Zusage. Im Jahre 2006 war das Land im fernen Osten noch ganz anders. Viel weniger offen und durch erheblich weniger Industrie geprägt. Es hat großen Spaß gemacht, man kann einfach viel bewegen und die Menschen sind dankbar über Know-how. Am Anfang erfährt man die ein oder andere kulturelle Barriere, aber mit ein bisschen Kontaktfreude findet man sich hier schnell zurecht.

Wie sind Sie auf die R&M Group aufmerksam geworden?
Vor dem Einstieg bei der R&M Group war ich drei Jahre für einen Shop-Interior Hersteller in Shanghai tätig. Kurze Zeit später kam über einen Headhunter ein Kontakt mit meinem jetzigen Vorgesetzten zustande und ich war begeistert von der R&M Group und nahm im Januar 2019 die Position des Plant Managers ein.

Beschreiben Sie all Ihre Tätigkeiten als Werksleiter.
Durchhaltevermögen, Motivation und Stringenz sind gefordert. Es ist wichtig den Überblick zu behalten von allen Bereichen, wie Einkauf, HR, Produktion etc., Aufgaben delegieren zu können, aber auch mal selbst einzuschreiten und die Mitarbeiter in dieser Phase moralisch und praktisch zu unterstützen. Dafür muss man sicherlich die nötige Empathie mitbringen und hier in China ganz besonders die Kultur verstehen und verinnerlichen.

Was ist Ihnen bei der Arbeit besonders wichtig?
Zu meiner Philosophie gehört die Pflege einer offenen Kommunikationskultur, um möglichst viele Stimmen einzubeziehen. Das bedeutet viele Mitarbeitergespräche zu führen, der richtige Umgang mit Kritik und das beste Ergebnis für das Unternehmen im Blick zu haben.

Bei einem Team unterschiedlichster Nationalitäten, gibt es vermutlich kulturelle Herausforderungen. Worin liegen diese genau?
Vor allem sind es sprachliche Barrieren. Mein Chinesisch ist jetzt nicht so, dass ich damit glänzen kann. Jedoch kann ich einen Großteil verstehen und sprechen, was vieles vereinfacht. Grundsätzlich muss man die chinesische Kultur begreifen und respektieren. In Asien ist es zudem so, dass Geschäftspartner immer gern mit dem Chef persönlich sprechen. Daher führe ich viele Gespräche direkt selbst, das stößt meistens auf größere Akzeptanz.

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Team?
Dass ich mich immer auf jeden einzelnen verlassen kann, auch in schwierigen Zeiten. Natürlich wird auch mal geschimpft oder Meinungen treffen auf Unverständnis. Aber am Ende wollen doch alle den Erfolg und geben ihr Bestes.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie zurück nach Deutschland kommen?
Ich bin zwei Mal im Jahr in Deutschland. Dadurch, dass in China die höchsten Feiertage im Februar (Frühlingsfest) und Oktober (Golden Week) stattfinden, reise ich zu dieser Zeit gern nach Hause. Zu Ostern und Weihnachten bin ich nicht in der Heimat.  An den chinesischen Feiertagen weiß ich, die Produktion steht still und mich benötigt dort niemand. Ich freu mich besonders auf das Essen meiner Mutter. Am Flughafen gönne ich mir meistens direkt ein Weißwurst-Frühstück mit Weißbier, das muss sein. Sonst esse ich viel Käse und Brot, das gibt es in China nicht oder ist sehr teuer. Ansonsten freue ich mich auf meinen Garten und die Eichen, die Katzen, ganz besonders auf meine Familie und Freunde.

Was war Ihr spannendstes Projekt?
In der kurzen Zeit bei R&M war bisher jedes Projekt spannend. Wir müssen ständig flexibel auf den Markt reagieren und dahingehend muss stets die Planung angepasst werden. Derzeit planen wir die Produktion für Nasszellen einschließlich Fliesen. Des Weiteren bauen wir gerade Muster-Nasszellen zu Präsentationszwecken.

Was schätzen Sie besonders an der R&M Group?
Dass das Verhältnis zu den Kollegen sehr gut und professionell ist. Die geleistete Arbeit wird wertgeschätzt und es wird einem das nötige Vertrauen entgegengebracht. Zudem kann ich mich auf meine Mitarbeiter zu 1000% verlassen. Wir ziehen an einem Strang. Wenn ich mal bei den Kollegen am Hauptsitz in Hamburg bin, fühlt es sich wie nach Hause kommen an. Es war der absolut richtige Schritt zur R&M Group gewechselt zu haben.

 

© Foto: Li Lin

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